Update 8. Mai 2020

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte,

ab Montag fahren wir unseren Schulbetrieb wie bereits angekündigt unter Bedingungen eines größtmöglichen Infektionsschutzes wieder hoch. Noch mal hier die wesentlichen Eckpunkte für unseren Schulbetrieb bis zu den Sommerferien:

  • Ab nächster Woche starten wir mit den Klassen OGS 1-4!
  • Pro Tag werden Kleingruppen bis zu 3 Schülerinnen und Schüler jeder Klasse unterrichtet. Wir sprechen hier von Präsenzunterricht.
  • Der Präsenzunterricht ist für alle Schülerinnen und Schüler Pflicht. Ausnahmen gelten für Kinder mit Vorerkrankungen oder wenn Angehörige mit Vorerkrankungen in der häuslichen Gemeinschaft leben. Die Freistellung erfolgt über ein ärztliches Attest.
  • Die Buslinien sind eingerichtet.
  • Die Not-Betreuung läuft unabhängig vom Präsenzunterricht weiter. Schülerinnen und Schüler in der Not-Betreuung nehmen nicht am Präsenzunterricht teil, um eine Vermischung der Gruppen zu vermeiden und eine Nachvollziehbarkeit von Infektionsketten gewährleisten zu können. Die Notbetreuung beinhaltet Arbeitsphasen wie im Präsenzunterricht!
  • Der Präsenzunterricht für Ihr Kind findet an festgelegten Terminen statt, die Ihnen bekannt gegeben werden.
  • Der Unterricht für die Klassen O1-O3 wird aus raumorganisatorischen Gründen spätestens ab dem 18.05.2020 anlaufen. Auch hier erhalten Sie in der kommenden Woche von uns nähere Informationen.

Das Ministerium für Schule und Bildung schreibt in seiner letzten Schulmail: „Der Präsenzunterricht soll in den kommenden Wochen auch dazu dienen, den wichtigen Beziehungskontakt zwischen Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften zu sichern und damit auf die jeweiligen Bedürfnisse der Schülergruppen in den Zeiten von Corona einzugehen. Zudem soll er dazu beizutragen, die Möglichkeiten eines Lernens auf Distanz zu verbessern und entsprechende Grundlagen dafür zu optimieren.“

 Wichtig: Wir können nur Schule machen, wenn wir uns alle an die Bestimmungen des Hygiene- und Infektionsschutzes halten. Bitte üben Sie die entsprechenden Schutzmaßnahmen mit Ihren Kindern auch zu Hause. Dann fällt Ihren Kindern auch in der Schule leichter, diese Schutzmaßnahmen einzuhalten!

Wir freuen uns auf Ihre Kinder!

Bleiben Sie gesund … und bei Fragen, Anregungen und Kritik stehen wir Ihnen immer wieder gerne zur Verfügung!

Die Schulleitung und das Kollegium der Wilhelm-Busch-Schule Hemer

Update 6. Mai 2020

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte,

es ist gut zu hören, dass die Infektionszahlen deutlich zurückgehen und an schrittweise Rücknahmen der Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens zu denken ist. Schule ist ein Ort des Lernens und Lebens, des Zusammenseins und Miteinander, ist verlässliche tägliche Struktur für die Schülerinnen und Schüler. Beziehung zueinander und das Gefühl des Zuhause-Seins hier bei uns sind die Grundlage für das tägliche Lernen und Leisten in Schule! All das drückt Nähe zueinander aus. Wenn wir an schulische Öffnung denken, gleichzeitig die Bedingungen eines Lebens in dieser Coronakrise berücksichtigend, müssen wir alle, Schülerinnen und Schüler wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Herausforderungen eines vermeintlichen Widerspruchs von Nähe und Distanz annehmen.

Das heißt für uns: Die Wilhelm-Busch-Schule plant einen schrittweisen und verantwortungsvollen Wiedereinstieg in die Schule auf Grundlage eines möglichst hohen Infektionsschutzes. Dazu zählen die Mund-Nasenschutz-Pflicht, intensive Händehygiene, nach Möglichkeit das Einhalten des vorgeschriebenen Abstands voneinander. Wir werden einen Unterricht starten, der in Dreiergruppen stattfinden wird. Das bedeutet, entsprechend der Vorgabe des Ministeriums für Schule und Bildung, dass Ihr Kind nach Möglichkeit einmal in der Woche da sein wird. Es wird feste Termine geben, an denen ihr Kind zu Schule kommt. Diese Termine werden wir Ihnen mitteilen. Der Zeitrahmen ist von 7:40 bis 11:05. Genaue Präsenztermine für Ihre Kinder stehen für die Primarstufe fest und werden für die Sekundarstufe noch festgelegt. So ist unser Plan. Fragen zur OGS werden noch geklärt!

Neben dem Präsenzunterricht wird es weiterhin die Not-Betreuung wie bisher geben!

Für uns Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wilhelm-Busch-Schule bedeutet diese Zeit, immer wieder vor die Notwendigkeit gestellt zu werden, veränderte Strukturen für veränderte Bedingungen zu finden. Unsere Planungen folgen nun der Willensbekundung der Landesregierung, sukzessive die Schule für alle Jahrgänge zu öffnen und in einem rollierendem System Unterricht anzubieten. Damit möchten wir möglichst schnell starten, freuen uns auf Ihre Kinder, auf das Lernen und Leben mit ihnen.

Schulorganisatorisch bedingt werden wir ab Montag, den 11.05.2020, mit dem Primarbereich (OGS-Klassen) starten können.

Leider sind wir in der Situation, dass die Aussagen des Landes zur Öffnung der Schule noch Willensbekundungen und so auch keine Anweisungen an uns sind. Somit sind unsere Planungen zunächst nur vorläufig und müssen unter Umständen kurzfristig verändert werden. Wir sind aber angesichts der bisherigen Aussagen des Ministeriums für Schule und Bildung ganz zuversichtlich, dass das Land die Willensbekundungen zur Öffnung von Schule auch umsetzen wird!

Am 07.05.2020 erwarten wir die neuen Handlungsanweisungen des Ministeriums und werden sie umgehend über den Stand der schulischen Umsetzungen informieren.

Viele Grüße an Sie und Ihre Kinder … und bleiben Sie gesund!

Die Schulleitung und das Kollegium der Wilhelm-Busch-Schule, Hemer

Wilhelm Busch Zitat

WilhelmBuschZitat

Update 28. April 2020

Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Ausschnitt der Schulmail "Umgang mit dem Corona-Virus an Schulen" (Nr. 16) bereitstellen.

 

>>>>>>>>>> Beginn der Schulmail des MSB NRW >>>>>>>>>

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach dem behutsamen Start und der Wiederaufnahme des Unterrichts- und Schulbetriebs am gestrigen Donnerstag freue ich mich sehr, Ihnen heute mitteilen zu können, dass dieser Start weitgehend reibungslos stattgefunden hat und insgesamt sehr gut gelungen ist. Das zeigen uns vor allem die Rückmeldungen aus den Schulen und Schulaufsichtsbehörden.

Dieser schöne Erfolg ist das Ergebnis der sehr engagierten Arbeit vieler Akteure. Dafür bedanke ich mich bei allen Beteiligten, den Schulleitungen sowie allen Lehrerinnen und Lehrern, den vielen Verantwortlichen auf Seiten der Schulträger sowie bei allen am Schulleben Beteiligten sehr herzlich.

Ich möchte Ihnen mit dieser SchulMail noch ergänzende Hinweise für die kommenden Tage zu Ansprechpartnern, zur Notbetreuung und zu Hygienemaßnahmen im Schülerverkehr geben:

[...]

II. Notbetreuung

1) Tätigkeitsbereiche
Für den Anspruch auf die Notbetreuung in Schulen gelten seit dem 23. April 2020 erweiterte berufliche Tätigkeitsbereiche. Grundlage bildet die Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO), die mit Wirkung vom 27. April 2020 angepasst wird.

https://www.mags.nrw/erlasse-des-nrw-gesundheitsministeriums-zur-bekaempfung-der-corona-pandemie

Ein aktualisiertes Formular zum Nachweis des Betreuungsbedarfs für die Eltern ist unter der Rubrik bzw. dem Reiter „Notbetreuung“ zu finden.

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/index.html

2) Alleinerziehende Elternteile
Alleinerziehende Elternteile, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen oder die sich aufgrund einer Schul- oder Hochschulausbildung in einer Abschlussprüfung befinden, haben ab dem 27. April 2020 Anspruch auf die Teilnahme ihres Kindes an der Notbetreuung, sofern eine private Betreuung nicht anderweitig organisiert werden kann. Dies gilt für jede Erwerbstätigkeit des alleinerziehenden Elternteils, unabhängig von der Auflistung der Tätigkeitsfelder, die sich aus der Anlage der CoronaBetrVO ergeben.

3) Notbetreuung an Wochenenden und Feiertagen
Mit der SchulMail Nr. 8 hatte ich Sie informiert, dass eine Wochenendbetreuung nur bis einschließlich 19. April 2020 erfolgt. Folglich findet sie ab sofort nicht länger statt. An Feiertagen findet ebenfalls keine Notbetreuung statt.

III. Hygienemaßnahmen im Schülerverkehr

Durch die schrittweise Wiederaufnahme des Schulbetriebes nutzen Schülerinnen und Schüler seit dieser Woche wieder vermehrt Busse und Bahnen. Um die Ansteckungsgefahr auch auf dem Weg zur Schule so gering wie möglich zu halten, haben das Land, die kommunalen Spitzenverbände und die Branchenverbände Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und Verband Nordrhein-Westfälischer Omnibusunternehmen (NWO) Hinweise und Verhaltensregeln für einen besseren Infektionsschutz im Schülerverkehr erarbeitet. Diese sind auf der Webseite des Verkehrsministeriums abrufbar:

www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2020/2020_04_22_Hygieneregeln_Schuelerverkehr/20200421-finale-Fassung-Infektionsschutz-Schuelerbefoerderung.pdf

Mit freundlichen Grüßen
Mathias Richter

 <<<<<<<<<< Ende der Schulmail des MSB NRW <<<<<<<<<<

Update 24. April 2020

Hinweise und Verhaltensregeln für die Schülerbeförderung im ÖPNV und Schülerspezialverkehr Stand 22.4.20 (pdf)


Guten Tag zusammen,

im Anhang befindet sich „Hinweise und Verhaltensregeln für die Schülerbeförderung im ÖPNV / Schülerspezialverkehr“ Stand 22.04.2020.

Zum Anhang ist folgendes zu beachten.

Ab dem 27.04.2020 gilt eine Maskenpflicht auch im Schülerverkehr. Unter Maskenpflicht sind zurzeit folgenden Gegenstände als Maske zu werten:

  • - Originale Mund-Nasen-Masken in diversen Optiken und Design
  • - Selbstgenähte Masken aus Baumwolle
  • - Scharls und Tücher

Nach Rücksprache mit dem Aufgabenträger, dem Märkischen Kreis, ist ab dem 27.04.2020 folgendes für die Maskenpflicht zu berücksichtigen:

Für die Förderschwerpunkte Sprache / Lernen / emotionale und soziale Entwicklung gilt ab dem 27.04.2020:

es werden alle Schüler befördert, die eine der drei o. a. Maskenarten vor Mund und Nase haben.

Sollte ein Schüler keine der drei Maskenarten haben kann er an diesem Tag nicht befördert werden.

Zurzeit sind für die Förderschwerpunkte Sprache / Lernen / emotionale und soziale Entwicklung folgende Linien am 27.04.2020 beauftragt:

M 301 / M 321 / M 326 / M 501 / M 608.

Für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung gilt ab dem 27.04.2020:

Alle Schüler sollten in dem Moment wo sie in die jeweiligen Fahrzeuge einsteigen eine der drei o. a. Maskenarten vor Mund und Nase haben,

was nach dem Einstieg in die jeweiligen Fahrzeuge geschieht ist erst einmal unerheblich. Es sollte weiterhin darauf geachtet werden, dass

die jeweiligen Maskenarten zu mindestens in der Beförderung bei den einzelnen Schülern körpernah bleiben, bestenfalls vor Mund und Nase.

Begleitpersonal sind angehalten wenn möglich beim Einstieg in die jeweiligen Busse die Erziehungsberechtigten zu unterstützen.

Zurzeit sind für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung folgende Linien am 27.04.2020 beauftrag:

M 112 / M 117 / M 154 / M 412

Weiterhin gilt in der Beförderung zur Zeiten von Corona, dass nur jeder zweiter Sitzplatz von Schülern besetzt werden darf.

Anweisung von den Märkischen Kreis, seit dem 22.04.2020.

Somit wird die Auslastungskapazität der einzelnen Sitzplätze um 50% verringert, heißt,

bei einem 16-Sitzer ohne Begleitperson maximal können 8 Sitzplätze mit Schülern besetzt werden,

bei einem 16-Sitzer mit Begleitperson maximal können 7 Sitzplätze mit Schülern besetzt werden.

Sollte es zu Unstimmigkeiten von Seiten der Erziehungsberechtigten kommen, verweisen sie die Erziehungsberechtigten an die MVG Fachgruppe APS.

Mit der Bitte um Beachtung und Einhaltung der o. a. Vorgaben.

Mit freundlichen Grüßen


Michael Skoluda

Technischer Betriebswirt
Bereich Angebot

Fachgruppe

Schülerspezialverkehr und Auftragnehmer

 

Anhang:

Hinweise und Verhaltensregeln für die Schülerbeförderung im ÖPNV und Schülerspezialverkehr Stand 22.4.20 (pdf)

Update 22. April 2020

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte,

wir befinden uns in einer sehr sensiblen Phase der Entwicklung der Corona-Pandemie. Jede Lockerung der Maßnahmen, die Kontakte untereinander beschränkt, ist mit dem Risiko verbunden, dass die Infektionszahlen wieder ansteigen und Lockerungen zurückgenommen werden müssen. Hier ist uns allen noch mal mehr an Verantwortung aufgebürdet, als vorher. Denn die Verlockung eines freieren Lebens birgt immer noch ein hohes Risiko sich anzustecken, andere anzustecken. Krankheitsverläufe sind nicht berechenbar und immer wieder lebensbedrohlich. Diese Phase der Lockerung der gesellschaftlichen Einschränkungen gelingt nur, wenn weiterhin die Abstandsregeln eingehalten werden! Schule befindet sich hier vor einer besonders schwierigen Herausforderung. Lernen bei unseren Schülerinnen und Schülern ist einerseits auf Beziehung, Zuneigung und Nähe angewiesen.  Andererseits gilt aber, dass Lernen und Lehren momentan nur unter Einhaltung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern erfolgen soll. Das versuchen wir, indem wir die Gruppengrößen stark verkleinern. Aber wir wissen, dass es trotz allem ganz schnell dazu kommen kann, dass das Gebot des Abstandhaltens vergessen ist oder auch nicht mehr ertragen wird. Wir sind deshalb zu dem Schluss gekommen, dass wir im Sinne eines größtmöglichen Schutzes der Gesundheit aller solche Situationen nur durch das Tragen einer Schutzmaske eher zulassen können. Unterricht und Betreuung wird an der Wilhelm-Busch-Schule in nächster Zeit deshalb nur mit getragener Schutzmaske möglich sein. Das gilt für das Kollegium wie für die Schülerinnen und Schüler. Wenn alle eine Schutzmaske (Mund-Nasen-Schutz) tragen, dann hat das Maskentragen auch eine infektionseindämmende Wirkung. Da uns der Schulträger nicht mit Schutzmasken ausstattet, werden wir versuchen, möglichst viele Masken selber zu erstellen und zu beschaffen – vielleicht auch hier mit den Kindern zusammen nähen -! Gerne nehmen wir auch Ihre Hilfe in Anspruch bei der Beschaffung von Schutzmasken. Das Tragen von Schutzmasken ist ab dem 23.04.2020 für die Wilhelm-Busch-Schule für eine begrenzte Zeit eine Schulregel, die es einzuhalten gilt!

Wir bitten Sie als Eltern und Sorgeberechtigte, uns bei der Einhaltung dieser Regel nach Kräften zu unterstützen. Schließlich geht es um unser aller Wohl! Ihre Kinder sind zudem durch das Tragen sichtbar aufgefordert, sich die momentane Zeit bewusst zu halten und einen eigenen Beitrag für unser aller Gesundheit zu leisten. Klar, dies unter Berücksichtigung des Vermögens des einzelnen Kindes bzw. auch Jugendlichen. Dass wir gerade auch bei den Kleinen immer wieder Lockerungen beim Tragen der Masken während des Tages je nach Situation zugestehen müssen, wissen wir. Aber eins gilt auch: Im Sinne der Gesundheit aller hier bei uns in der Schule, Schüler wie Mitarbeiter, muss das Tragen einer Schutzmaske als ein hoher gemeinschaftlicher Wert anerkannt und beachtet werden. Eine willentliche, vorsätzliche Missachtung dieses hohen gemeinschaftlichen Wertes führt zu einem vorübergehenden Ausschluss aus dieser Gemeinschaft, heißt zu einem vorübergehenden Ausschluss vom Unterricht an der Schule.

Die Schulmail Nr. 15 (18.04.2020 um 18:04) des Ministeriums für Schule und Bildung regelt einen vorsichtigen Start der Wiederöffnung von Schule. Ziel der Regelungen ist, in einem ersten Schritt den Schülerinnen und Schülern der Klassen 9 und 10  einen qualifizierten Abschluss sowie den Abiturienten ein vergleichbares Abitur zu ermöglichen. Weiteren Schritte erfolgen, sofern eine Stabilisierung niedriger Infektionszahlen trotz Lockerung  der einschränkenden Maßnahmen erzielt werden kann. Bei günstiger Entwicklung sollen alle Viertklässler ab 04. Mai wieder starten können.

Das bedeutet für die Wilhelm-Busch-Schule, dass ab dem 23.04.2020 für die Schülerinnen und Schüler wieder Schulpflicht besteht, die die zentralen Prüfungen nach Klasse 10 der Hauptschule ablegen oder den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 anstreben. Für alle anderen Schülerinnen und Schüler ist, mit Ausnahme der Kinder mit Berechtigung der Teilnahme an der Not-Betreuung, die Schule zunächst noch bis zum 04. Mai geschlossen.

Die Regelung zur Wiederöffnung der Schule beinhaltet auch die Erweiterung der Tätigkeits-bereiche, bei denen Eltern eine Not-Betreuung für Ihre Kinder beantragen können. Die Berufsfelder finden Sie in der Tabelle im Anhang! Bitte melden Sie sich bei uns, wenn Sie eine Not-Betreuung für Ihr Kind in Anspruch nehmen müssen, da Sie an Ihrer Arbeitsstelle nicht entbehrlich sind. Es bleibt bei der Eingrenzung auf die Jahrgänge 1-6. Neu ist, dass Samstag, Sonntag und an Feiertagen keine  Not-Betreuung mehr angeboten wird!

Wichtig: Der Schüler-Eltern-Beratungstag am 27.04.2020 muss aufgrund der kontakt-einschränkenden Maßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Die Lehrerinnen und Lehrer Ihrer Kinder werden aber weiterhin in engem Kontakt mit Ihnen stehen, um mit Ihnen die schulische Entwicklung Ihrer Kinder zu besprechen.

Anbei erhalten Sie noch Auszüge aus der Schulmail Nr. 15 zu Ihrer eigenen Information:

II. Unterrichtsteilnahme von Schülerinnen und Schülern

Sofern Schülerinnen und Schüler in Bezug auf das Corona-Virus (COVID-19) relevante Vorerkrankungen (siehe hierzu III.) haben, entscheiden die Eltern – gegebenenfalls nach Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen schriftlich mit, dass aufgrund einer Vorerkrankung eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch bei ihrem Kind grundsätzlich möglich ist. Die Art der Vorerkrankung braucht aus Gründen des Datenschutzes nicht angegeben zu werden. Bei volljährigen Schülerinnen und Schülern gelten die vorstehenden Ausführungen entsprechend.

In der Folge entfällt die Pflicht zur Teilnahme am Präsenzunterricht. Diesen Schülerinnen und Schülern sollen Lernangebote für zu Hause gemacht werden (Lernen auf Distanz).

Eine Teilnahme an Prüfungen ist für diese Schülerinnen und Schülern durch besondere Maßnahmen zu ermöglichen. So muss das Schulgebäude zu einer bestimmten Zeit einzeln oder durch einen gesonderten Eingang betreten werden können und erforderlichenfalls die Prüfung in einem eigenen Raum durchgeführt werden. Können diese Schutzmaßnahmen nicht sichergestellt werden, soll ein Nachholtermin unter dann geeigneten Bedingungen angeboten werden. Im Übrigen gelten die allgemeinen Regeln für das krankheitsbedingte Versäumen von Prüfungen.

Insbesondere bei nachfolgenden Vorerkrankungen besteht – unabhängig vom Lebensalter – grundsätzlich ein erhöhtes Risiko für einen schwereren Krankheitsverlauf bei einer Infektion mit dem Corona-Virus (COVID-19):

  • Therapiebedürftige Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. coronare Herzerkrankung, Bluthochdruck)
  •  Erkrankungen der Lunge (z.B. COPD, Asthma bronchiale)
  • Chronische Lebererkrankungen
  • Nierenerkrankungen
  • Onkologische Erkrankungen
  • Diabetis mellitus
  • Geschwächtes Immunsystem (z.B. auf Grund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z.B. Cortison)

II. Beurlaubung von Schülerinnen und Schülern, die mit Angehörigen in häuslicher Gemeinschaft leben, bei denen eine Corona-relevante Vorerkrankung besteht

Sofern eine Schülerin oder ein Schüler mit einem Angehörigen – insbesondere Eltern, Geschwister – in häuslicher Gemeinschaft lebt und bei diesem Angehörigen eine Corona-relevante Vorerkrankung besteht, so kann eine Beurlaubung nach § 43 Abs. 4 Satz 1 SchulG NRW durch die Schulleiterin oder den Schulleiter schriftlich erfolgen.

Die Beurlaubung kann bis längstens zum 31. Juli 2020 (Ende des Schuljahres 2019/2020) ausgesprochen werden. Sie ist mit einem Widerrufsvorbehalt (§ 49 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Alt. 2 VwVfG NRW) zu versehen. Die Beurlaubung kann jederzeit durch eine schriftliche Erklärung seitens der Eltern - oder bei Volljährigkeit durch die Schülerin oder den Schüler selbst – aufgehoben werden.

Voraussetzung für die Beurlaubung der Schülerinnen und Schülern ist, dass ein ärztliches Attest des betreffenden Angehörigen vorgelegt wird, aus dem sich die Corona-relevante Vorerkrankung ergibt. Ist der Schulleiterin oder dem Schulleiter diese Vorerkrankung bereits bekannt, so kann von der Vorlage des Attestes abgesehen werden; in diesem Fall ist das Bekanntsein der Vorerkrankung in der schriftlichen Befreiung kurz zu vermerken.

Die Schülerin oder der Schüler ist in der Beurlaubung auf deren mögliche schulische Folgen aufmerksam zu machen. Mit Blick auf das Erbringen von Prüfungsleistungen verweise ich auf die Ausführungen der 15. Schulmail vom 18. April 2020.

In Verbundheit mit Ihnen grüßen Sie ganz herzlich
die Schulleitung und das Kollegium der Wilhelm-Busch-Schule Hemer, … und bleiben Sie gesund!

 

Tätigkeitsbereiche für eine erweiterte Notfallbetreuung ab 23. April 2020 (pdf)

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